Die Photovoltaik als
Geldanlage
Wirtschaftlichkeit
ist heute für die Besitzer von Photovoltaikanlagen ein zentrales
Entscheidungskriterium.
Mit der gesetzlich garantierten
Vergütung, einer zinsgünstigen Finanzierung, attraktiven Abschreibungsmöglichkeiten
und der hohen Qualität der Anlagenkomponenten erfüllt eine
Photovoltaikanlage heute alle Kriterien, die Sie an eine Investition in
die Zukunft stellen.
Investitionssicherheit, gute Renditen und aktiver Umweltschutz lassen sich
heute mit ästhetischen Ansprüchen an unterschiedliche Gebäudearchitekturen
verbinden. Im privaten Bereich leistet der Betrieb einer
Photovoltaikanlage zudem einen sicheren Beitrag zu Ihrer Altersvorsorge.
Solarstrom
ist deshalb eine zukunftssichere und hochrentable Anlageform!
Die
Preise im Jahr 2009 sind so stark gefallen, dass man Renditen von 12%
erzielen kann!!!
Zögern
Sie nicht zu lange!
Energiequelle
Sonne
Welch enormes
Potential sich hinter der Sonne als Energiequelle verbirgt, dürfte
bereits jedem bekannt sein, der sich mit dem Thema auseinandersetzt. Die
Sonne stellt täglich 960 000 000 000 000 kW Energie zur Verfügung.
Allein die Tatsache, dass die Sonne innerhalb von nur zwei Tagen mehr
Energie auf den Planeten Erde abstrahlt als man aus den gesamten Erdöl-
und Kohlevorkommen gewinnen könnte gibt genügend Grund dazu dieses
enorme Potential möglichst effektiv zu nutzen. Daher wird eine der größten Herausforderungen an die
Menschheit und in erster Linie sind hier die Forscher und Entwickler
gemeint, um möglichst kostengünstig aus der Sonnenenergie, für den
Menschen brauchbare Energie zu erzeugen. Seit vielen Jahren, sind
Ingenieure bereits damit beschäftigt, die schier unerschöpfliche Quelle
auszuschöpfen. So ist ihnen bspw. Gelungen aus Sonnenenergie mittels
Solarzellen Strom zu erzeugen und diesen in das Stromnetz einzuspeisen.
Dass die Menschheit zwar bereits seit mehreren Jahren auf diesem Weg
erfolgreich Strom erzeugt ist zwar sehr fortschrittlich, dennoch dürfte
sich auf dem Gebiet der Photovoltaik noch sehr viel verändern.
Wie viel Energie
kann eine PV-Anlage produzieren?
Der Energiegewinn
einer Fotovoltaikanlage ist von mehreren Faktoren abhängig, z.B. Größe
und Ausrichtung der Solarzellen zur Sonne, Wirkungsgrad und Lebensdauer
der Anlage und Sonneneinstrahlung. Bei optimaler Ausrichtung (Süd, 30°
Neigung) und einem nicht verschatteten Standort produziert ein
Quadratmeter Kollektorfläche in unseren Breiten ca. 100 kWh im Jahr. 9
Quadratmeter erzeugen ungefähr den Strom-Jahresbedarf eines Menschen.
Was versteht man
unter Wirkungsgrad?
Der Wirkungsgrad gibt
in Prozenten an, wie hoch der genutzte Energieanteil verglichen mit der
aufgewandten Energie ausfällt. Verbrennungsmotoren haben einen
Wirkungsgrad von ca. 33 %. Das heißt: Von der Energie des verbrannten
Kraftstoffes wird etwa ein Drittel in Bewegung des Autos umgesetzt, zwei
Drittel gehen verloren.
Was bedeutet
Kilowatt-Peak (kWp)?
Peak heißt Spitze.
Kilowatt-Peak ist ein Maß für die elektrische Leistung, die eine
PV-Anlage bei optimalen Bedingungen maximal liefert, gemessen in kW. Der
Wert wird für jeden Modul-Typ im Labor ermittelt und wird in der Praxis
meist nicht erreicht, weil z.B. eine höhere Modultemperatur geringere
Leistung zur Folge hat. Als Daumenwert gilt: Für eine Anlage mit 1 kWp
Leistung braucht man ca. 9 m² Modulfläche.
Was bedeutet
monokristallin?
Solarzellen werden
aus kristallinem Silizium hergestellt. Dieses häufig vorkommende
Erdkrustenelement muss gereinigt und nach einer Schmelze zu neuer
Kristallstruktur verfestigt werden. Monokristalline Zellen haben eine
einheitliche Kristallstruktur und einen hohen Wirkungsgrad (bis zu 16%).
Man erkennt sie an ihrem homogenen, meist bläulichen Erscheinungsbild.
Daneben gibt es polykristalline Zellen, in denen die Kristallstruktur nur
bereichsweise einheitlich ist. Die Färbung ihrer Oberfläche wirkt
ungeordnet und schillernd. Sie sind etwas preisgünstiger und haben einen
leicht geringeren Wirkungsgrad.
Kommt die bei der
Herstellung einer Solarzelle aufgewandte Energie wieder durch Umwandlung
der Sonnenenergie herein?
Nach einer Studie der
Forschungsstelle für Energiewirtschaft liefern PV-Anlagen inzwischen
sogar im nördlichen Hamburg etwa das 7-fache der aufgewendeten
Herstellungsenergie - einschließlich der Energie für die Herstellung der
Systemkomponenten - zurück.
Reicht der
Sonnenschein in unseren Breiten für einen sinnvollen Betrieb von
Photovoltaikanlagen?
Die Energie von der
Sonne in Mitteleuropa beträgt immerhin 50 % dessen, was in Äquatornähe
auf einer gleich großen Fläche auftrifft. Da große Hitze den
Wirkungsgrad der Module mindert, sind unsere gemäßigten Breiten eher begünstigt.
Der Süden Deutschlands, insbesondere die Region um München, hat
vergleichsweise viele Sonnenstunden. Die dachparallele Montage ist
einfacher und günstiger als eine aufgeständerte Variante.
Welche Lebensdauer
hat eine PV-Anlage?
Mittlerweile liegen
genügend positive Erfahrungen vor, so dass die Hersteller heute 20 bis 25
Jahre Garantie auf die Leistungsfähigkeit der PV-Zellen geben. Da keine
mechanisch bewegten Teile enthalten sind, ist davon auszugehen, dass eine
solide gebaute Anlage 30 bis 40 Jahre Strom produzieren kann.
Was geschieht nach
der Nutzungszeit? Welche Kosten entstehen?
Nach 20 Jahren hat
der Dacheigentümer erstmals die Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen,
und einen vollständigen Rückbau zu verlangen. Im Gestattungsvertrag ist
geregelt, dass alle Anlagenteile, auch Kabel, zu entfernen sind und die
Unversehrtheit des Gebäudes wieder herzustellen ist.
Für diesen Fall
verpflichtet der Eigentümer den Vertragspartner, eine festgelegte Summe für
den Rückbau auf einem Konto zu hinterlegen. Üblicherweise sind dies 250
Euro/kWp. Sie werden spätestens 6 Monate nach der Installation,
finanziert aus dem Gesellschaftskapital, hinterlegt.
Entstehen durch
die Herstellung und Entsorgung der Solarzellen neue Umweltprobleme?
Solarzellen bestehen
aus ungiftigem Silizium, dem zweithäufigsten Element in der Erdoberfläche.
Chlor wird nur bei der Reinigung des Siliziums verwendet. Dies erfolgt in
geschlossenen Kreisläufen, ohne dass chlorhaltige Abfälle entstehen. Das
fertige Endprodukt, die Solarzelle, enthält keine Chlorverbindungen. Eine
spezielle Entsorgung ist deshalb nicht erforderlich.
Können durch
Fotovoltaikanlagen Kohle- oder Kernkraftwerke abgeschaltet werden?
Zum Ersatz von
Kraftwerken ist ein Energiemix aller erneuerbarer Energien geeigneter als
eine einzige Technik. Sonne liefert Energie vorwiegend an Sommertagen,
Wind im Winterhalbjahr. Ergänzend wird der Biomasse zukünftig eine hohe
Bedeutung zukommen, denn über sie kann regenerative Energie gespeichert
werden. Neben dem Abschalten der Kraftwerke ist vor allem die Einsparung
des Treibhausgases CO2 ein wichtiges Ziel. Eine kWh Solarstrom, die ins
Netz eingespeist wird, spart ca. 0,7 kg CO2 ein. Eine Anlage mit 10 kWp
wird somit über die Betriebszeit von 20 Jahren ungefähr 140 Tonnen CO2 ,über
25 Jahre 175 to, einsparen.
Erzeugen
PV-Anlagen Elektrosmog?
"Elektrosmog"
ist ein Sammelbegriff für hochfrequente elektromagnetische Felder. Solche
Felder entstehen, wenn hoher Strom fließt und/oder hohe Spannungen
herrschen, insbesondere bei Wechselstrom. Solarzellen erzeugen Gleichstrom
von einigen Ampere bei Spannungen von etwa 100 bis 500 Volt. Erst im
Wechselrichter wird der Gleichstrom in netzüblichen Wechselstrom
umgewandelt. Auftretende Felder sind schwach. Die Sorge ist also unbegründet.
Ist es
wirtschaftlich, den Solarstrom selbst zu verbrauchen?
Nein. Das
Energieeinspeisegesetz (EEG) schreibt den öffentlichen Energieversorgern
seit April 2000 Mindestvergütungssätze für regenerativ erzeugten Strom
vor. Für neue PV-Anlagen auf Dächern oder an Fassaden bis 30 kWp liegt
dieser Satz derzeit bei 0,4301 Euro/kWh, bei einer Laufzeit von 20 Jahren.
Da selbst sog. grüner Strom deutlich preisgünstiger ist, wird der
erzeugte Strom komplett ins öffentliche Netz eingespeist. Die Erfassung
erfolgt über einen separaten Zähler.
Aktuelles des
Bundesverbandes der Solarwirtschaft
Das
Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt die Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche
Netz und gewährt den überwiegend privaten Betreibern dafür eine Vergütung
oberhalb des Steckdosenpreises. Dadurch wird die Investition in eine
Solarstromanlage für den Betreiber wirtschaftlich. Durch das bisherige
Vergütungssystem hat sich Deutschland zum größten Solarmarkt der Welt
entwickelt und eine wesentliche Anschubhilfe auf dem Weg zur Wettbewerbsfähigkeit
von Solarstrom geleistet.
Stromanbieterwechsel
Strom gehört zu
unserem täglichen Leben. Sich vorzustellen, was alles nicht möglich wäre
ohne Strom, macht erst klar, wie abhängig unser Tagesablauf von diesem
Produkt ist. Doch im Gegensatz zu unserem kritischen Blick auf den Preis für
einen Liter Milch oder Saft nehmen wir Strompreise gelassen hin.
Prüfen Sie Ihre
Kosten!
Senden Sie uns eine
Kopie Ihrer letzten Stromrechnung und vergleichen Sie selbst, wie günstig
unser Strom ist!